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Mei Harz braucht Lieder - Ein Anton-Günther-Abend

Mei Harz braucht Lieder - Ein Anton-Günther-Abend
Mit „Mei Harz braucht Lieder – Ein Anton-Günther-Abend“ kehrt eine ganz besondere Inszenierung an ihren Ursprungsort zurück: auf die Studiobühne, auf der sie entstanden ist. Anton Günther begegnet dem Publikum hier in all seinen Facetten – als Liedermacher und Erzähler, aber auch als Puppe, die zum Leben erwacht und mit sich selbst sowie mit Peggy Einfeldt und Richard Glöckner ins Gespräch tritt. Ein Abend voller Heiterkeit und Tiefgang, berührend und nachdenklich zugleich, tief verwurzelt im Erzgebirge. Der Eintrittspreis ist an diesem Abend auf 10,00 € reduziert, da während der Vorstellung Filmaufnahmen entstehen. Dabei kann es vorkommen, dass auch das Publikum mit aufgezeichnet wird. In dieser Spielzeit wird das Stück kein weiteres Mal gezeigt. Nutzen Sie diese einmalige Gelegenheit, diesen besonderen Theaterabend auf der Studiobühne des Eduard-von-Winterstein-Theaters zu erleben – nah, intensiv und genau so, wie er gedacht ist.

Seine Lieder und Texte kennen unzählige Menschen im ganzen Erzgebirge und über die Region hinaus. Anton Günther wurde in Gottesgab, dem heutigen Boží Dar geboren. Mit seinem Werk setzte er seiner ‚Haamit‘ ein kulturelles Denkmal.
Obwohl Günther bis auf wenige Jahre, die er in Prag verbrachte, und seiner Zeit als Soldat im Ersten Weltkrieg, das Erzgebirge nicht verlassen hat, bietet seine Lebens- und Schaffensgeschichte eine Menge Stoff für einen heiteren, aber auch nachdenklich-besinnlichen Abend, den Richard Glöckner nicht nur als Interpret unvergesslicher „Hits“ wie das „Feierobnd“-Lied oder „Mei Arzgebirg wie bist du schie!“, sondern auch als Puppenspieler bestreitet. So erwacht Anton Günther als Puppe zum Leben und tritt in Dialog mit sich selbst und dem Publikum.

Pressestimmen

“ [...] Wenn anderswo de Menschen annersch sei, also anders sind, sodass man es
gar nicht woanders aushält, sind das dann schlechtere Menschen als man selbst?
Wenn man Heimat über alles stellt, ist das Heimattümelei? So stellt Glöckner seine
Fragen im Programm, biegt damit hin und wieder von der unterhaltenden Leichtigkeit
ab – wenn alle beim „Schneeschuhfahrermarsch“ mitsingen, es Konfetti-
Schnee schneit, wenn Anton charmant um die Peggy scharwenzelt, genauer Peggy
Einfeldt, die Glöckner und Anton am Klavier und auf Gitarre begleitet. Auf die
kritischen Fragen reagiert Anton dann auch mal gereizt: „Dos verstiehste halt
net!“ Erzählt aber dann doch, dass es eben andere Zeiten waren, dass er die Natur zu Hause liebte, die einfachen Leute dort, wo nichts aufgesetzt war, und er erzählt vom
Verantwortungsgefühl, davon, für die Geschwister zu Hause zu sorgen.[...] “

“ [...] Es ist einer der Momente im Programm, bei dem sich der
Kloß im Hals formt. Die Bühne im Dunkeln, verstecken sich Glöckner und Anton
hinter einer Kiste wie in einem Schützengraben und sprechen über Krieg. Und als
Glöckner nachbohrt wegen „Deitsch on frei woll’n mer sei“ weint Anton auch mal
los und schimpft: „Ich bin eine Projektionsfläche! Jeder sieht in mir, was er will!“ [...] “

Freie Presse | Katharina Leuoth | 26.11.2022

 

RARITÄT I URAUFFÜHRUNG
von Jasmin Sarah Zamani und Richard Glöckner

Termine

Studiobühne

Mi25.02.2617.00 Uhr -ausverkauft-

Besetzung

Musikalische Leitung Peggy Einfeldt
mit Peggy Einfeldt / Richard Glöckner

Inszenierungsteam

Inszenierung Richard Glöckner / Jasmin Sarah Zamani
Ausstattung Richard Glöckner / Jasmin Sarah Zamani
Puppenbau Paul Ebell
Dramaturgie Asia Schreiter

Öffnungszeiten

Servicebüro
Markt 9

09456 Annaberg-Buchholz

Tel. 03733 1407-131
service@erzgebirgische.theater

Vom 9.2. bis 20.2.2026:
Mo bis Fr: 10.00 – 13.00 Uhr /
                  14.00 – 17.00 Uhr

Partner und Unterstützer
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