pinker Streifen
 

Ensemble

Oberspielleiter Schauspiel

Jan Holtappels
E-Mail: oberspielleitung@erzgebirgische.theater

Jan Holtappels wurde in Mönchengladbach geboren und absolvierte eine Schauspielausbildung in Hamburg, dort stand er u. a. am Jungen Schauspielhaus Hamburg und für das Ohnsorgtheater auf der Bühne, assistierte am Thalia Theater in der Pädagogik und war anschließend als Theaterpädagoge und Regisseur an verschiedenen Hamburger Bühnen tätig.

Ab 2014 war er Teil des Gründungs- und Leitungsteams des „Theater das Zimmer“ in Hamburg. Hier einstanden zahlreiche Regiearbeiten wie „Die Verwandlung“ nach Kafka und „Antigone“ von Sophokles (nominiert für den Rolf-Mares-Theaterpreis Hamburg), sowie das wiederholt für den Hamburger Stadtteilkulturpreis nominierte Stadtraumprojekt „Horn to go“.
Von 2017 bis 2020 war er am Theater Münster engagiert, assistierte dort zunächst Regisseuren und Regisseurinnen wie Laura Linnenbaum, Julia Prechsl, Anna Bader, Stefan Otteni, Ronny Jakubaschk, Frank Behnke und inszenierte für Schauspiel und Musiktheater. Es entstanden Arbeiten wie die immersive Inszenierung von Grigori Frids Kammeroper „Das Tagebuch der Anne Frank“ oder „Judas“ von Lot Vekemanns.

2020 wechselte Jan Holtappels als Dramaturg und Regisseur in das künstlerische Leitungsteam des Theaters Ansbach. Dort inszenierte er u.a. Handkes „Die Stunde da wir nichts voneinander wussten“ und „Der Tatortreiniger“ nach der gleichnamigen Kultserie. Mit dem Stadtensemble gründete er eine Bürgerbühne.
Als Gastregisseur war er wiederholt am Theater Münster („Marleni“, „Shannon und die Schmetterlinge“), Landestheater Tübingen („2084-Someone is watching“ (UA)), Memmingen, Nürnberg („Hässlich“ (UA), „Der Schimmelreiter“) und Hildesheim („Farm der Tiere„ (UA)) tätig. Er studierte berufsbegleitend Kultur- und Medienmanagement an der HfMT Hamburg. 2023 inszeniert Jan Holtappels mit Schillers „Kabale und Liebe“ erstmals an der ETO, seit der Spielzeit 2024_2025 ist er dort Oberspielleiter und brachte u.a. „Ewig Jung“, „Tartuffe oder der Profiteur“, „Rex Osterwald“, „Maria Stuart / Die Politiker“ auf die Bühne. Seine deutschsprachige Erstaufführung von  „Mein Du“ von Olga Dimitrijevic wurde zum Sächsischen Theatertreffen eigeladen.

Im Sommer 2026 hatte mit „Der Erzgebirgische Jedermann“ seine regionale Bearbeitung von Hofmannsthals „Jedermann“ Premiere. In der Spielzeit 2025_2026 gründete er das Bürgerschaftsensemble, das bisher in den Produktionen „Maria Stuart/ Die Politiker“, sowie „Der Erzgebirgische Jedermann“ mitwirkte.

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