Bruno Borralhinho ist Musikdirektor des Erzgebirgischen Eduard-von-Winterstein-Theaters in Annaberg-Buchholz und Chefdirigent der Erzgebirgischen Philharmonie Aue seit Beginn der Saison 2026_2027. Außerdem ist er Künstlerischer Leiter des Ensemble Mediterrain und des Internationalen Musikwettbewerbs Júlio Cardona. Er war von 2007 bis 2026 Mitglied der Dresdner Philharmonie.
Als Gastdirigent ist er bei renommierten Orchestern und Ensembles gefragt und leitete unter anderem die Dresdner Philharmonie, das Deutsche Kammerorchester Berlin, die Berliner Symphonikern, die Elbland Philharmonie Sachsen, das Orquestra Sinfónica Portuguesa (PT), das Orquestra Sinfónica do Porto Casa da Música (PT), das Orquestra Metropolitana de Lisboa (PT), das Orquestra do Algarve (PT), das Orquestra Filarmónica Portuguesa (PT), das Orquestra Clássica da Madeira (PT), das Orquestra de Câmara Portuguesa (PT), die Filharmonie Bohuslava Martinu (CZ), das Orchestra de Camera Radio Bukarest (RO), das Filarmonica Bacau (RO), das Orquesta de Cámara de Bellas Artes (MX), das Orquestra Sinfônica do Paraná (BR), das Orquestra Sinfônica de Campinas (BR) und das Guiyang Symphony Orchestra (CN) und arbeitete mit renommierten Solisten wie Camilla Nylund, Sarah Maria Sun, Karolina Gumos, Adriane Queiroz, Lothar Odinius, Li Jian, Peter Bruns oder Javier Perianes zusammen.
Die Oper ist eine seiner großen Leidenschaften: er dirigierte Neuproduktionen und Wiederaufnahmen von Donizetti („L'elisir d'amore“, 2025), Boesmans („Julie“, 2025), Mozart („Don Giovanni“, 2023), Ravel („L'heure espagnole“, 2022) und Puccini („Gianni Schicchi“, 2018). In der Spielzeit 2026_2027 dirigiert er u. a. „Die Fledermaus“ (Strauss) und Neuproduktionen von „Schmetterling“ (Daniel Behle) und „Der Freischütz“ (Weber).
Im Bereich der zeitgenössischen Musik hat Bruno Borralhinho mehrere Uraufführungen sowie nationale Erstaufführungen von Werken von Komponisten wie Donghoon Shin, Salvatore Sciarrino, Philipp Boesmans, Huayma Tulian, Radu Sinaci, Luís Tinoco, Carlos Azevedo und Luís Cipriano geleitet.
Im Jahr 2022 veröffentlichte das Label NAXOS eine CD, die ausschließlich dem Komponisten Fernando Lopes-Graça gewidmet ist und vom Orquestra SInfóncia Portuguesa unter seiner Leitung aufgenommen wurde und hervorragende Kritiken von der internationalen Presse und der breiten Öffentlichkeit erhielt. Musicweb (USA): „Diese wunderschöne Aufnahme ist ein Muss für jeden, der sich für die Musik von Lopes-Graça interessiert, aber auch andere werden viel zum Genießen und Bewundern finden“; Das Orchester (DE): „Unter Leitung des Dirigenten Bruno Borralhinho (...) blüht das Portugiesische Symphonieorchester leidenschaftlich auf“; Da Capo (PT): „Bruno Borralhinho verstand es, mit künstlerischer Tiefe, redaktioneller Sensibilität und klarem Dirigat die vergessene kreative Produktion eines der größten portugiesischen Komponisten des 20. Jahrhunderts zu fördern“.
2011 erlangte er einen Master in Kulturmanagement im UOC - Universitat Oberta de Catalunya (Barcelona) und 2020 promovierte er an der Universität Carlos III (Madrid) in Geisteswissenschaften (Geschichte, Geografie und Kunst).
www.brunoborralhinho.com
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