Der Tenor Richard Glöckner stammt aus dem Erzgebirge und studierte Gesang an der Universität Mozarteum Salzburg. Seit der Spielzeit 2021_2022 ist er Ensemblemitglied am Eduard-von-Winterstein-Theater. Hier sang er unter anderem Leonce in „Leonce und Lena“ von Erich Zeisel und Tamino in Mozarts „Die Zauberflöte“. Außerdem spielte er die Titelrollen in den Operetten „Der Vogelhändler“ von Carl Zeller, „Der Fürst von Pappenheim“ von Hugo Hirsch und „Der reichste Mann der Welt“ von Ralph Benatzky. Letztere erlebte in Annaberg-Buchholz ihre deutsche Erstaufführung, wurde mit dem Operettenfrosch des BR-Klassik ausgezeichnet und ist auf DVD erschienen. Außerdem übernahm er an der Oper Chemnitz die Partie des Remendado in „Carmen“ von Georges Bizet und gastierte im Mai 2025 an der Oper Köln in der Operette „Eine Frau von Format“ von Michael Krasznay-Krausz. Zusammen mit der Regisseurin Jasmin Sarah Zamani entwickelte er den szenischen Liederabend „Mei Harz braucht Lieder“ über den Volksdichter Anton Günther, den er allein mit einer Klappmaulpuppe bestreitet. Dafür wurde er beim Sächsischen Theatertreffen 2024 ausgezeichnet.
Neben dem klassischen Repertoire widmet er sich regelmäßig der Operette, dem Musical und dem Chanson. 2018 konnte Richard Glöckner in New York den Lys Symonette Award beim Lotte Lenya Wettbewerb der Kurt Weill Foundation gewinnen. Er wirkte bei einem Reading des Musicals „Sherlock Holmes - Next Generation“ in Bad Hersfeld mit und spielte in Annaberg-Buchholz unter anderem in den Musicals „She Loves Me“ und „Monty Python's Spamalot“.
Zusätzlich zu seiner Tätigkeit auf der Bühne arbeitete Richard Glöckner als Regieassistent und konnte eigene Regieerfahrung sammeln. 2025 wurde sein Team zum internationalen RingAward für Musiktheaterregie ins Semifinale eingeladen.
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