Wer ist bloß dieser ominöse Mr. Bunbury? Im Grunde ist er nur das beste Alibi für die zwei Freunde Jack und Algernon: Jack entschuldigt sich immer wieder mit einem Besuch bei ihm, um bei seiner (heimlichen) Geliebten Gwendolen zu sein, Algernon wiederum gibt gerne an, dass Bunbury sich nach seiner Gesellschaft sehne, um so in aller Ruhe die Music-Halls besuchen zu können. Hier trifft er auf Jacks Nichte Cecily, die dort als „Sunshine Girl“ die Männer erfreut. Freilich weiß er von ihrer wahren Identität nichts und, um seine nicht preisgeben zu müssen, stellt er sich als Bunbury vor. Damit beginnt ein Verwechslungsparcours, der schnell unkontrollierte Fahrt aufnimmt, und dem Publikum mit Sicherheit einen heiteren Theaterabend bereiten wird.
Gerd Natschinskis „Mein Freund Bunbury“ war bei seiner Uraufführung 1964 ein großer Erfolg. Dank der amüsanten Handlung, der spritzigen Dialoge und der elektrisierend mitreißenden Rhythmen sowie einer Vielzahl von flotten Schlagern und Ohrwürmern hat das berühmteste Musical aus der DDR bis heute nichts von seinem Witz und Temperament verloren. Mit dem Star des einstigen Metropoltheaters Gundula Natschinski als Lady Bracknell!
Am Samstag, dem 31. Januar 2026, 11.00 Uhr, findet eine Kost-Probe statt. Der Eintritt zur Kost-Probe ist frei.
Allen, die gerne schon vor der Premiere einen Blick hinter die Kulissen unserer Produktionen werfen möchten, bieten wir eine öffentliche Probe an. Immer am Samstag – eine oder zwei Wochen vor der Premiere um 11.00 Uhr – können Sie direkt dabei sein und für eine halbe Stunde zuschauen, wie auf der Bühne gearbeitet wird. Sie sehen das Ensemble in Aktion, erleben, wie die Probenleitung Anweisungen und Tipps gibt und sind so hautnah bei der Entstehung der Inszenierung dabei. Danach erhalten Sie die Gelegenheit, mit Mitgliedern des Teams zu sprechen, Ihre Eindrücke zu schildern und Fragen zu stellen. Im Theatercafé können Sie den Vormittag bei einem Getränk genüsslich ausklingen lassen.
Pressestimmen
<
„[...] Das Oliver Pauli … mit dem gesamten Ensemble eine Truppe zur Verfügung hat, die ihm bei den kleinen Witzen und der großen Komödie willig und mit Lust folgt, macht den Abend zu einem Glücksfall. Dieser Bunbury ist ein Gesamtkunstwerk, das beim Publikum sofort zündet. [...]“
Mitteldeutsche Zeitung | Joachim Lange | 13.02.2026
„[...] Mit «Bunbury» hat das Eduard-von-Winterstein-Theater einen Volltreffer gelandet! [...]“
Opern News | Albert Gier | 10.02.2026
„[...] Einfach gut: Das Eduard-von-Winterstein-Theater hat die perfekte Mischung aus Gästen und Hausbesetzungen. Alle sind bis zum Letzten auf Musical und Operette eingeschworen. [...]“
Musical Today | Roland Dippel | 10.02.2026
„[...] Die Neuinszenierung des Gerd-Natschinski-Klassikers ist in Annaberg-Buchholz ein enthusiastisch bejubelter Wurf geworden. Was auch sonst. [...]“
Klassikinfo.de | Roberto Becker | 10.02.2026
„[...] Das Eduard-von-Winterstein-Theater bringt den Stoff liebevoll auf die Bühne. Wortwitz, herzliche Charaktere, flotte Jazz-Melodien und unerwartete Wendungen ziehen den Zuschauer ins Stück. [...]“
Morgenpost Chemnitz | Amélie Fromm | 09.02.2026
>
PREMIERE
Samstag, 7. Februar, 19.30 Uhr
UNTERHALTUNG
Musical von Gerd Natschinski Libretto von Helmut Bez und Jürgen Degenhardt frei nach der Komödie „The Importance of Being Earnest“ von Oscar Wilde Gesangstexte von Jürgen Degenhardt
Gefördert durch den Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen als regional bedeutsame Einrichtung.
Gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus. Diese Einrichtung wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.